2018

2018

17.05.2018 – Auftakt­treffen h2-well in Sonne­berg

80 Akteure aus Wirt­schaft und Wissen­schaft sowie von Kommunen und Verbänden sind der Einladung der koordi­nieren­den Bündnis­partner der Initiative h2-well zum Auftakt ins Schloß­berg­hotel nach Sonne­berg gefolgt.

In fünf Arbeits­gruppen zu aus­gewählten Themen disku­tierten die Akteure an­schließend über die Ent­wicklung und die Um­setzung einer grünen, dezentral organi­sierten Wasser­stoff­wirt­schaft. Die Veran­staltung ist auf eine große Reso­nanz gestoßen, was durch viel­fältige Presse­berichte bestätigt wird. In sämt­lichen Arbeits­gruppen haben die Teil­nehmer bekräftigt, etwas gemeinsam vor Ort bewegen zu wollen. Die Ergeb­nisse aus den Arbeits­gruppen lieferten das Grund­gerüst für die weitere Arbeit des gesamten Bünd­nisses.

2019

2019

20.03.2019 – h2-well vom BMBF zur För­der­ung aus­ge­wählt

Am 14. März hat ein Team bestehend aus Dr. Joachim Löffler (AVX/Kumatec GmbH & Co. KG), Dr. Christian Reiser (WTZ Roßlau GgmbH), Dr. Sabine Schmidt (SolarInput e.V.), Prof. Dr. Mark Jentsch (Bau­haus-Uni­versität Weimar) und Dr. Heiko Voigt (Bürger­meister der Stadt Sonne­berg) das Inno­vations­konzept des WIR!-Bünd­nisses h2-well vor einer Aus­wahl­jury im Haus der Bundes­presse­konferenz in Berlin präsentiert.

Das Ziel und die Strategie zwischen Main und Elbe bis 2025 eine regionale, grüne Wasser­stoff­wirt­schaft um­zu­setzen, haben über­zeugt. Am 20. März wurde das Bündnis darüber informiert, dass es für die Um­setz­ung seiner Ideen eine Bundes­förder­ung erhält.

2020

2020

Januar 2020 – Start des Pro­jek­tes Stra­te­gie­fort­schrei­bung

Das Vorhaben zur Strategie­fort­schreibung wird in den ein­zel­nen Um­setzungs­projekten des h2-well-Bünd­nisses initi­ierten Prozess im Sinne einer Kon­zept­fort­schreibung unter­stützen und be­glei­ten, um damit die Grund­lage für eine lang­fristige Ent­wicklung zu schaffen.

Das im Rahmen des Vor­habens zu erstel­lende, er­wei­terte WIR!-Konzept ist eines der zen­tralen Instru­mente zur Ergeb­nis­ver­wert­ung der Erkennt­nisse aus dem WIR!-Bündnis h2-well im Hinblick auf die Umsetzung de­zentraler Was­ser­stoff­sys­teme und -infra­struk­turen. Es liefert zudem eine Grund­lage für die weitere Arbeit der Bünd­nis­partner im Inno­vations­feld. Weiter­hin erfahren die Inno­vations­ansätze aus dem Bündnis eine Ver­breit­ung über die Maß­nahmen zur Parti­zipation der Öffent­lich­keit sowie die ge­planten Ver­an­stalt­ungen und Work­shops.

[Abschluss Phase 1 des Projektes Strategiefortschreibung 06/2023]

Oktober 2020 – Start des Projektes Innovationsmanagement

Ziel des Projekts Inno­vations­manage­ment und Öffent­lich­keits­kommu­nikation ist es, die Inno­vations­prozesse im h2-well Bündnis zu steuern und zu fördern. So sollen Inno­vationen auf dem Gebiet der de­zentralen Wasser­stoff­forschung unterstützt werden und Inno­vationen langfristig verstetigt werden.

[Abschluss Phase 1 des Projektes Innovationsmanagement 08/2023]

 

Dezember 2020 – Start des Pro­jektes Markt­hoch­lauf

Im h2-well Markthochlauf geht es um die Konzeption des Markthochlaufs zur strategischen Implementierung und Umsetzung von Wasserstofftechnologien in regionalen Infrastruktursystemen für Elektrizität, Mobilität, Wärme- und Sauerstoffnutzung. Es ist ein Verbundprojekt innerhalb des Projektes „h2-well“ – Wasserstoffquell- und Wertschöpfungsregion Main-Elbe-Link.

Es reicht nicht aus eine Wasserstoffstrategie zu verfolgen, sondern die genaue Untersetzung dieser Strategie mit definierten Umsetzungsmaßnahmen mit Meilensteinen und das Einbeziehen der Nutzer und Anwender, ist entscheidend für eine erfolgreiche Marktdurchsetzung von Wasserstofftechnologien.

Das Projekt verfolgt so das Ziel, einen regionalen Strukturwandel einzuleiten, der auf Innovationen rund um Wasserstoff als Energieträger basiert und adressiert damit ganz konkret die Herausforderung einer sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft vor Ort.

[Abschluss des Projektes Markthochlauf 11/2023]

2021

2021

März 2021 – Start des De­mon­stra­tions­vor­ha­bens PEM4Heat

In diesem Projekt werden neue Kompo­nenten und Kon­zepte für die de­zen­trale Erzeug­ung von Wasser­stoff, die Ver­dicht­ung und die effi­ziente Nutz­ung des Gases im Wärme­sektor erprobt. Im Zentrum der tech­nischen Ent­wicklungs­ar­beiten stehen ein Proton-Ex­change-Mem­brane-(PEM)-Hoch­druck­elektro­lyse-Stack, ein inno­va­tiver H2-Hoch­druck­ver­dich­ter sowie ein Wasser­stoff-Sauer­stoff-Kreis­lauf­motor, deren Wärme­aus­kopp­lung mit einer Stan­dard-Brenn­stoff­zelle ver­glich­en werden soll. Durch neu kon­zi­pier­te Pro­gram­me zur Aus- und Weiter­bil­dung von H2-Fach­kräften soll die not­wen­dige Ex­per­tise für die ange­streb­te Markt­ein­füh­rung der Inno­va­tio­nen in der Region auf­ge­baut werden.

[Abschluss des Projektes PEM4Heat 02/2024]

Juni 2021 – Start des De­mon­stra­tions­vor­ha­bens h2well-compact

Im For­schungs­vor­ha­ben h2well-compact wird die de­zen­trale Wasser­stoff­er­zeug­ung und -An­wen­dung in der Mobi­lität mo­dell­haft erprobt. Grünen Wasser­stoff her­stel­len, mit lokaler er­neuer­barer Energie und damit eine Be­triebs­tank­stelle für Brenn­stoff­zellen­fahr­zeu­ge be­lie­fern – die Ent­wick­lung eines solchen H2-Ver­sor­gungs­sys­tems ist das Ziel in h2well-compact.

[Abschluss des Projektes h2well-compact 06/2024]

2022

2022

März 2022 – För­der­ung für 2. Um­setz­ungs­pha­se

Nach er­folg­reich­er Vor­stel­lung und Ver­tei­di­gung des er­wei­ter­ten WIR!-Kon­zep­tes vor dem Aus­wahl­gre­mium des BMBF am 25.01.2022, kann das WIR!-Bünd­nis h2-well nun mit der zwei­ten Um­setz­ungs­pha­se beginnen.

 

2023

2023

März 2023 – Start des Pro­jek­tes Grü­ner Kalk

Das Ziel des Forschungsprojektes Grüner Kalk ist es, ein Konzept zur effektiven CO2-Abscheidung und -Nutzung für ein Kalkwerk zu entwickeln. Dieses Konzept soll dann in einer Pilotanlage umgesetzt werden, um die Tragfähigkeit des entwickelten Konzeptes zu demonstrieren. Es soll der Nachweis einer klimaneutralen Kalkherstellung im wirtschaftlichen Kontext erbracht werden.

März 2023 – Start des Pro­jek­tes Markt­hub

Das Ziel des h2-well Markthub ist die Unterstützung bei der erfolgreichen Marktpositionierung, Skalierung und Marktdiffusion von in der h2-well Region entwickelten, sektorenübergreifenden h2–Systemlösungen in den Bereichen Industrie, Mobilität, Logistik, Wärme und Baustoffen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Lösungen für die dezentrale, grüne Wasserstoffwirtschaft gelegt. Eine wissenschaftliche Analyse des Marktumfelds nimmt diese in den Blick und liefert – aufbauend auf der Erarbeitung eines Marktindex und einer Akteurslandkarte – Handlungsempfehlungen, welche in einem Leitfaden zur regionalen H2-Marktdiffusion zusammengeführt werden. Das Herzstück der Projektarbeit bildet der Aufbau des hybriden h2-well Markthubs, der in Form einer digitalen und analogen Plattform einen Informationsfluss, Austausch- und Diskussionsraum insbesondere für die Akteur*innen des h2-well Bündnisses und darüber hinaus für weitere regionale Akteur*innen bietet.

Hier finden Sie die interaktiven Akteurskarten und weitere Links der H2Thek im Projekt Markthub

Mai 2023 – Start des Pro­jek­tes Pho2zon

Das Forschungsvorhaben Pho2zon hat zum Ziel, das Nebenprodukt der Wasserelektrolyse, den Elektrolysesauerstoff, in Ozon umzuwandeln und dieses gemeinsam mit dem Photokatalyseverfahren in Kläranlagen einzusetzen. Hiermit werden in der sogenannten 4. Reinigungsstufe zum Abbau von Mikroschadstoffen höhere Reinigungsleistungen erzielt als es bisher möglich ist.

Juni 2023 – Start des Projektes energy4CHP

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird ein neuartiges System zur CO2-neutralen Energieversorgung von Gewerbebetrieben entwickelt, umgesetzt und erprobt. Untergebracht ist dieses System zur kombinierten Strom- und Wärmeversorgung in der sogenannten Energy-Station, einem Demonstrationsgebäude beim Projektpartner WTZ Roßlau gGmbH.

Zur optimalen Verschaltung einzelner Wärmequellen und -senken dient hierbei ein neu konzipiertes intelligentes Wärmeverteilungsnetzwerk (Thermodynamische Weiche).

Die Inbetriebnahme erster Systemteile – wie Wärmepumpe, Speicher und Verteilsystem – ist für das 3. Quartal 2025 geplant. Das Ziel des Forschungsprojektes energy4CHP ist es zu demonstrieren, inwieweit klimaneutrale Energieversorgung für Industrie und Forschung in der Praxis umgesetzt werden kann.

Juli 2023 – Start des Pro­jek­tes Stra­te­gie­fort­schrei­bung (Phase 2)

Die zentralen Handlungsfelder der h2-well Strategiefortschreibung sind die Weiterentwicklung des WIR!-Bündnisses h2-well über das Projektende hinaus, die Wissenschaftskommunikation – sowohl in Fachkreisen als auch in der Öffentlichkeit – sowie die Qualifizierung und die Erfolgskontrolle hinsichtlich der Erreichung des Bündnisziels.

So wird durch das kontinuierliche Monitoring des Bündnisfortschritts im Abgleich mit regionalen, nationalen und globalen Entwicklungen die Relevanz der Bündnisarbeit für eine langfristige Verstetigung der h2-well Ansätze in der Region sichergestellt. ⠀

September 2023 – Start des Pro­jek­tes Innovationsmanagement (Phase 2)

Das Gesamtziel des Vorhabens ist es, einen Strukturwandel zur langfristen Förderung und Verstetigung der Wasserstoffinnovationen im h2-well Bündnis auch über die Projektlaufzeit hinaus zu sichern. Darüber hinaus soll die Innovationskraft des Bündnisses langfristig unterstützt werden, wodurch der innovationsbasierte Strukturwandel wiederum beschleunigt werden kann.

Durch die Pflege und den Ausbau des Akteurs-Netzwerkes, in welchem sowohl Bildungseinrichtungen, Industriepartner und auch öffentliche Einrichtungen vertreten sind, wird die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen weiter ausgebaut. Dies wird vor allem durch die Steigerung der öffentlichen Sichtbarkeit des Bündnisses und die Organisation von Workshops und Konferenzen erreicht. Dadurch wird zudem der Transformationsprozess in der Gesellschaft aktiv begleitet und die h2-well Bündnisregion als eine Anlaufstelle für (hoch)qualifiziertes Personal etabliert.

2025

2025

Mai 2025 – Start des Pro­jek­tes Steel4PEM

Mit diesem Vorhaben wird ein Prüfsystem für Stähle und andere Metalle aufgebaut, welches es ermöglicht, die Einsatzfähigkeit der Materialien im Reinstwasserbereich von Elektrolysezellen zu überprüfen. Dadurch sollen teure und schwer beschaffbare Materialien für die Elektrolyseur-Herstellung ersetzt werden. Nach dem Aufbau eines für diesen Zweck ausgelegten Prüfstandes sollen bereits im Laufe des Projektes einige vielversprechnde Stahlsorten untersucht werden.

Oktober 2025 – Start des Pro­jek­tes H2SysPlan

Plattform für eine dezentrale integrierte Wasserstoff-Energiesystemplanung in Industrie- und Gewerbegebieten

Gegenstand des Vorhabens ist die Entwicklung einer digitalen Plattform für Unternehmen in Industrie- und Gewerbegebieten zur Simulation und Einschätzung des Potenzials zum Einsatz von grünem Wasserstoff vor Ort. Unternehmen aus dem Industrie- und Gewerbegebiet können über eine standardisierte Eingabemaske ihre Energieverbrauchsdaten (Strom, Erdgas, Kraftstoffe, Wärme etc.) auf der Plattform eingeben. Basierend auf den Angaben der Unternehmen und der Region wird der mögliche Einsatz von grünem Wasserstoff und Nebenprodukten wie z.B. Abwärme oder Sauerstoff in einer Energiesystemmodellierung ermittelt. Die Erstellung des Modells für die Simulation erfolgt zunächst manuell, im Rahmen des Vorhabens sollen für unterschiedliche Industrie- bzw. Gewerbegebietstypen (bspw. mit Schwerpunkten in Produktion oder Logistik) automatisierte Verfahren zur Erstellung des Modells entwickelt werden.

November 2025 – Start des Pro­jek­tes GE-Anion

GE-Anion - Gerillte Elektroden für die Anionen-Austausch-Membran

Mit dem Vorhaben GE-Anion soll AEM-Wasserelektrolyse durch Innovation marktfähig gemacht werden. Dafür soll die Strukturierung von Membran-Elektroden-Einheiten in der AEM-Wasserelektrolyse erprobt und ein entsprechender Demonstartor erstellt werden. Das System soll skalierbar werden und ohne Edelmetalle auskommen, damit die AEM-Technologie marktfähig gemacht werden kann. Das soll vor allem die dezentrale Wasserstoffwirtschaft voranbringen, und die Wertschöpfung durch Wasserstoff im Mittelstand erhöhen.

November 2025 – Start des Pro­jek­tes H2Dachziegel

Nutzung von Wasserstoff als klimaneutrales Prozessgas für den Brand von Dachziegelprodukten

Schwerpunkte des Projektes:

  • Erforschung der Reaktionsmechanismen in den Rohstoffen bei wasserdampfhaltiger Atmosphäre
  • Keramtechnologische Untersuchungen von Rohstoffen und Brennprodukten
  • Durchführung von Laborbrennvorgängen mit Wasserstoff
  • Entwicklung eines verfahrenstechnischen Konzepts, mit dem es möglich wird, ein solches Brennverfahren sicher und wirtschaftlich in einem kontinuierlichen Prozess im Industriebetrieb der Dachziegelproduktion einzusetzen